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Meditation im Jahreskreis

Jahresthema

Innerer Frieden

Zum Frieden finden, ihn stärken, bewahren und aus ihm heraus leben

„Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre wie der Herzensfrieden“             
                                                                                                         (Franz von Sales)

In Zeiten des Friedens kann alles besser gedeihen. Der Friede ist einer der allerwichtigsten Faktoren für unsere Gesundheit, sowie auch für mehr Glück und Erfolg in allen Lebensbereichen, genauso wie für eine bessere Konzentration auf das wirklich Wesentliche, in sämtlichen Lern- und Lebenssituationen.

Ein Leben aus dem innersten Frieden heraus leben zu dürfen, gehört zum Schönsten und Erstrebenswertesten. Wer beständigen Frieden in seinem Herzen trägt, trägt das beste Schutzschild vor ernsthaften Krankheiten in sich und das Glück der Lebensfreude geht ebenfalls Schritt für Schritt mit dem Frieden einher.

Wir werden in diesem „Jahr des Friedens“ nicht nur viel hören und uns über die Voraussetzungen des Friedens zutiefst bewusst werden, sondern an jedem Meditationsabend auch den Entschluss festigen, und um alle Hilfe und Unterstützung bitten, damit wir unseren bestmöglichen Beitrag leisten können, damit der Friede kommen und bleiben kann.

Wie wir alle wissen: Die allerbeste Voraussetzung dafür liegt in uns selber. So wie der große Mahatma Gandhi sagte: „Sei du die Veränderung, die du in der Welt zu sehen wünscht!“

                                                                                                     

 Vorschau der Meditationsabende

  1. Abend: Frieden schließen mit unserer frühesten Vergangenheit. Mit unserem „Start ins Leben“ – mit den damaligen Gegebenheiten und Bedingungen, die wir angetroffen und erlebt haben in unserer Kindheit. Sie sind das Fundament – und dessen Stabilität und Tragfähigkeit ist ausschlaggebend für unser Vertrauen in das Gute. Friede ist mehr, viel mehr als: „Ich habe mich damit abgefunden“.

  2. Abend: Frieden schließen mit unserer weiteren, bisherigen Vergangenheit. Mit Menschen und Situationen, die uns das Leben schwer gemacht haben. Sowie mit Erwartungen, die sich nicht erfüllt haben. Und mit Erlebnissen, die uns heute manchmal noch „schwer zu schaffen machen“ – oder wir immer wieder „hoch starten“, wenn wir mit diesen Themen in Berührung kommen.

  3. Abend: Frieden schließen mit sich selber – mit so manchen Entscheidungen, Verhaltensweisen, Beschlüssen und evtl. auch Versäumnissen der Vergangenheit. Für Dinge, die wir getan, oder nicht getan haben. Für Worte, die wir gesagt, oder nicht gesagt haben. Und mit allem, was dies – vielleicht bis heute - nach sich gezogen hat.

  4. Abend: Frieden schließen mit der Gegenwart. Mit uns selber, so wie wir sind. Mit all unseren Licht- und Schattenseiten. Übungen zur Selbsterkenntnis und Selbstwertstärkung. Befreiung von negativen Glaubenssätzen, Einstellungen und (oft unbewussten) Erwartungshaltungen.

  5. Abend: Frieden schließen mit der Gegenwart - mit den momentanen Gegebenheiten unseres Lebens. In unserer Familie, Verwandtschaft, Arbeitswelt, Nachbarschaft, mit Mitbewerbern... Und dann erst weiter schreiten – „mit Frieden im Gepäck“ die weiteren Aufgaben und Ziele anstreben.
     
  6. Abend: Thema Zufriedenheit. Sich bewusst werden und dankbar sein für all das, worüber wir uns freuen dürfen – und was wir allzu oft als selbstverständlich hinnehmen. Aufhören, nach der „blauen Blume“ zu jagen, die immer gerade dort blüht, wo wir nicht sind. Endlich einmal „einfach nur glücklich sein“… und nicht nur sagen: „Man kann nicht klagen“.

  7. Abend: Der Umgang mit sehr schwierigen Menschen und Situationen. Im Frieden sein und bleiben – auch, wenn es rundum chaotisch zugeht. Sich den Frieden im Herzen nicht rauben lassen; bei allem „Drunter und Drüber“ den Frieden in sich bewahren.

  8. Abend: Frieden schließen mit seinem Leben, mit seinem Schicksal – auch wenn sich so manche Wünsche und Träume nicht erfüllt haben – oder bis heute noch nicht Erfüllung fanden. Nicht resignieren oder verbittern. Wer weiß, warum so manches (noch) nicht sein durfte. Und: Damit aufhören, sich ständig Sorgen zu machen und Ängste zu pflegen!

  9. Abend: Frieden bringen und den Frieden    bewahren.    „Es möge Friede sein auf Erden“. Unseren Beitrag leisten für den Frieden in der Welt.   Im    Sinne des Hlg. Franziskus,    der   sagte:  „Herr, mach’    mich    zum    Werkzeug deines Friedens…“

    Im tagtäglich gelebten Leben heißt das auch: Keinen Streit anzetteln, nicht lästern, der Unruhe und Hetze aus dem Weg gehen, das Gute betonen und allen Menschen  Frieden  wünschen – besonders  auch  den Verantwortlichen für den Frieden in der Welt.

Frieden ist das Wichtigste, das Höchste, die Voraussetzung für alles Gute in unserer Welt. Wirkliche, uneingeschränkte Liebe kann auch dann erst wieder fließen, wenn wir im Frieden sind, mit allem, was in uns ist und mit allem, was uns umgibt.

Darum sagte der große Paramahansa Yogananda ja auch:
„Wer ständig tiefen Frieden in seiner Seele fühlt, besitzt das wahre Paradies. Ob wir in einem Palast oder unter einem Baum leben, wir müssen diesen inneren Himmel immer in uns tragen“.

 Wir machen uns heuer auf den Weg dorthin. Auch mit Hilfe der Engel und aufgestiegenen Meister, die uns alle den Weg zum Frieden bereits vorgelebt haben. Eine unendlich wertvolle Zeit erwartet uns.